Das Wichtigste in Kürze Vitamin D3 und K2 als Tropfen oder Kapseln: Beide Formen enthalten dieselben zwei Vitamine. Welche besser zu Ihnen passt, entscheidet vor allem Ihr Alltag. Tropfen lassen sich fein anpassen und sind angenehm für alle, die ungern Kapseln schlucken. Kapseln schmecken nach nichts, sind genau portioniert und praktisch auf Reisen. Für beide Formen gilt: möglichst zu einer Mahlzeit mit etwas Fett einnehmen und die empfohlene Tagesmenge nicht überschreiten. Vitamin D3 und K2 werden oft gemeinsam angeboten, mal als Tropfen, mal als Kapseln. Die Vitamine sind dieselben, der Unterschied liegt in der Handhabung. Dieser Vergleich zeigt, worauf es im Alltag ankommt, und hilft Ihnen, die Form zu finden, die Sie gern jeden Tag nehmen. Warum Vitamin D3 und K2 zusammen? Beide Vitamine spielen für die Knochen eine Rolle: Vitamin D und Vitamin K tragen jeweils zur Erhaltung normaler Knochen bei.1 Vitamin D trägt außerdem zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.1 Warum die beiden so oft in einem Präparat stecken, lesen Sie in unserem Beitrag Warum Vitamin D3 mit K2? Beide Vitamine sind fettlöslich. In liposomalen Präparaten wie unserem Liposomalen Vitamin D3+K2 sind sie in winzige Bläschen aus Phospholipiden eingeschlossen. Das beschreibt die Verpackung der Vitamine, nicht die Darreichungsform: Es gibt liposomale Tropfen ebenso wie liposomale Kapseln. Tropfen: fein anpassbar und leicht zu schlucken Tropfen zählen Sie ab und nehmen sie pur auf einem Löffel oder in etwas Flüssigkeit, so wie es auf dem Etikett steht. Das ist angenehm, wenn Ihnen das Schlucken von Kapseln schwerfällt. Damit sind Sie nicht allein: In einer Befragung in elf Hausarztpraxen gaben 37,4 % von 1.051 Teilnehmern an, schon einmal Schwierigkeiten beim Schlucken von Tabletten oder Kapseln gehabt zu haben. Frauen berichteten das häufiger als Männer.2 Ein weiterer Punkt für Tropfen: Die Menge lässt sich tropfenweise anpassen, etwa wenn Ihr Arzt eine bestimmte Tagesmenge empfohlen hat. Schütteln Sie die Flasche vor Gebrauch, wenn das Etikett es vorsieht. Halten Sie sich nach dem Öffnen an die Lagerhinweise auf der Packung. Kapseln: neutral im Geschmack und gut für unterwegs Kapseln schmecken nach nichts, und jede enthält dieselbe Menge. Sie müssen nichts abzählen und nichts schütteln. Kapseln laufen nicht aus und passen in die Handtasche, in die Schreibtischschublade oder in den Kulturbeutel. Für viele ist das der einfachste Weg, dranzubleiben: jeden Tag die Kapseln zur gleichen Mahlzeit. Bei Melinava gibt es dafür Liposomales Vitamin D3+K2 in Kapseln. Lagern Sie Kapseln trocken, kühl und vor Licht geschützt, also lieber im Küchenschrank als im feuchten Badezimmer. Wie nehmen Sie Vitamin D3 und K2 richtig ein? Ob Tropfen oder Kapsel: Nehmen Sie das Präparat möglichst zu einer Mahlzeit, die etwas Fett enthält. In einer Studie mit 50 gesunden älteren Erwachsenen lag der Spitzenwert von Vitamin D3 im Blut im Mittel um 32 % höher, wenn das Vitamin zu einer fetthaltigen Mahlzeit eingenommen wurde statt zu einer fettfreien.3 Geprüft wurde allerdings nur eine einzige, sehr hohe Dosis. Wählen Sie eine feste Mahlzeit, an die Sie die Einnahme koppeln können, etwa das Frühstück oder das Mittagessen. Mehr zum passenden Zeitpunkt lesen Sie in Vitamin D3 und K2: Wann und wie Sie es einnehmen. Überschreiten Sie die empfohlene tägliche Verzehrmenge nicht. Tropfen oder Kapseln: Welche Form passt zu Ihnen? Die passende Form ist die, die Sie verlässlich jeden Tag nehmen. Diese Fragen helfen bei der Wahl: Schlucken: Fallen Ihnen Kapseln schwer, sind Tropfen oft die angenehmere Wahl. Anpassen: Möchten Sie die Menge nach ärztlicher Empfehlung selbst einstellen, bieten Tropfen mehr Spielraum. Geschmack: Möchten Sie gar nichts schmecken, sind Kapseln die neutrale Wahl. Unterwegs: Auf Reisen und im Büro sind Kapseln praktisch, weil nichts abgemessen werden muss. Morgenroutine: Wenn Sie in Ruhe frühstücken, kommen Sie mit beiden Formen gut zurecht. Müssen Sie schnell aus dem Haus, sind Sie mit Kapseln oft rascher fertig. Einen allgemeinen Überblick über Darreichungsformen finden Sie in Tropfen, Kapsel oder Pulver: Welche Form passt zu Ihnen? Gut zu wissen Wenn Sie zwischen Tropfen und Kapseln wechseln, lesen Sie das Etikett des neuen Produkts. Die Menge pro Tropfen und pro Kapsel unterscheidet sich, die empfohlene Tagesmenge steht jeweils auf der Packung. Wenn Sie Medikamente einnehmen, lassen Sie sich vorher ärztlich beraten. Häufige Fragen Vitamin D3 K2: Tropfen oder Kapseln, was ist besser?Das hängt vor allem davon ab, was Ihnen im Alltag leichter fällt. Tropfen lassen sich fein anpassen und leicht schlucken, Kapseln sind geschmacksneutral und praktisch für unterwegs. Wählen Sie die Form, die Sie verlässlich jeden Tag nehmen. Wie nehme ich Vitamin D3 K2 Tropfen ein?Zählen Sie die Tropfen so ab, wie es auf dem Etikett steht, und nehmen Sie sie auf einem Löffel oder in etwas Flüssigkeit, möglichst zu einer Mahlzeit mit etwas Fett. Schütteln Sie die Flasche vorher, wenn das Etikett es vorsieht. Überschreiten Sie die empfohlene tägliche Verzehrmenge nicht. Was bedeutet liposomales Vitamin D3 K2?Liposomal heißt, dass die Vitamine in winzige Bläschen aus Phospholipiden eingeschlossen sind. Das gibt es als Tropfen und als Kapseln, wie unser Beitrag Liposomal oder Kapsel? erklärt. Für unsere liposomalen Produkte verwenden wir Phospholipide aus europäischen Sonnenblumen. Quellen Europäische Kommission (2012). Verordnung (EU) Nr. 432/2012 der Kommission vom 16. Mai 2012 zur Festlegung einer Liste zulässiger anderer gesundheitsbezogener Angaben über Lebensmittel als Angaben über die Reduzierung eines Krankheitsrisikos sowie die Bezugnahme auf die Entwicklung und die Gesundheit von Kindern. Link Schiele JT, Quinzler R, Klimm HD, Pruszydlo MG, Haefeli WE (2013). Difficulties swallowing solid oral dosage forms in a general practice population: prevalence, causes, and relationship to dosage forms. European Journal of Clinical Pharmacology 69(4):937-948. DOI Dawson-Hughes B, Harris SS, Lichtenstein AH, Dolnikowski G, Palermo NJ, Rasmussen H (2015). Dietary fat increases vitamin D-3 absorption. Journal of the Academy of Nutrition and Dietetics 115(2):225-230. DOI